* 23. Juni 1709 in Teufen AR, † 22. Januar 1783 ebenda, Zimmermeister, Bauunternehmer, Architekt, Brückenbauer, Kirchenbauer.
Mit Johann Ulrich Grubenmann hatte man nicht nur den bekanntesten und besonders im Holzbau erfahrenen Baumeister der Ostschweiz nach Wädenswil geholt, man kannte auch seine Bauten aus nächster Nähe. Oberrieden (1761), als das nächstgelegene Werk Grubenmanns in der Region, hatte der Meister offenbar als Auftrag erhalten, weil sein Name mit der zuvor vollendeten Kirche in Hombrechtikon in Verbindung stand. Allerdings hatte hier die Bauleitung 1756-1759, wie jene in Wald ein Jahr zuvor, noch in den Händen seines älteren Bruders Jakob Grubenmann (1694-1758) gelegen, der während den Bauarbeiten in Hombrechtikon verstarb. Oberrieden war 1761 der erste selbständige Kirchenbau Hans Ulrich Grubenmanns gewesen. Bereits hier hatte er mit den Stukkateuren Moosbrugger aus dem Bregenzer Wald zusammengearbeitet. Dieselben Meister beteiligten sich an der Ausstattung seiner Bauten bis zum letzten, dem Kirchenbau in Trogen 1779-1782. [cle]