In diesem Spannungsfeld wirkt die städtische Jugendkommission. Sie vermittelt auf beiden Seiten. Ihr Ziel ist es Brücken zu bauen, damit die Bedürfnisse von jugendlichen und erwachsenen Wädenswilerinnen und Wädenswilern gleichermassen berücksichtigt werden. Die Jugendkommission versteht sich als kritischer Unterstützer und Förderer jugendlicher Anliegen, und sie ist der Beraterstab des Stadtrats im Jugendbereich. Deren Mitglieder sind darum «Fachpersonen», die in der einen oder anderen Form in Wädenswil mit Jugendlichen arbeiten. Gleichzeitig ist die neunköpfige Jugendkommission bestrebt, die wichtigsten Anbieter von Jugendarbeit im Boot zu wissen. Aktuelle Mitglieder sind:
- ein Vertreter der städtischen Jugendarbeit: Sebastian Zink, Leiter,
- ein Vertreter des Jugendhauses Adlerburg: Simon Kägi, Vorstandsmitglied,
- ein Vertreter der Jugendabteilung der reformierten Kirchgemeinde: Heinz Kernwein, Sozial-Diakonischer Mitarbeiter (SDM), zuständig für Jugend und Familie
- ein Vertreter aus dem Jugendbereich der katholische Kirche: Martin Kopp, Pfarrer,
- ein Vertreter der Oberstufenschule: Urs Aellig, Sek-B-Lehrer,
- ein Vertreter der Interessengemeinschaft Wädenswiler Sportvereine (IWS): Jürg Zürrer, Vorstandsmitglied,
- ein Vertreter der Interessengemeinschaft Jugend (IG Jugend), dem Zusammenschluss der Jugendverbände und der Jugendhäuser: Simon Kägi, Präsident,
- zwei Vertreter des Gemeinderats: Karin Bütler und Philipp Kutter. Bemerkung: Karin Bütler ist seit 1998 die offizielle Vertreterin des Gemeinderats in der Jugendkommission. Seit der Wahl von Philipp Kutter in den Gemeinderat im März 2002 ist die Legislative nun doppelt vertreten.
- der zuständige Stadtrat: Johannes Zollinger, Vorsteher der Schul- und Jugendabteilung,
- der Präsident: Philipp Kutter.
Indirekt – über deren Mitglieder, allen voran über das Team der städtischen Jugendarbeit – steht die Jugendkommission in Kontakt zu weiteren Gruppen. So ist sie in Verbindung mit jenen Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, die bei einem der Jugendprojekte mitwirken. Aktuelle Beispiele:
- der Club Industrie im Erdgeschoss des Jugendhauses Sust, geführt von jungen Erwachsenen,
- der Jugendrat, deren jugendliche Mitglieder die Anliegen ihrer Altersgruppe vertreten wollen,
- der Verein Skate-Unit, der sich für den Bau eines Skate-Parks in der Rietliau einsetzt.
Über den IWS-Vertreter gelangt sie auch an alle Sportvereine, über den IG-Jugend-Präsidenten an die Jugendorganisationen. Die Jugendkommission tagt in der Regel sechs bis sieben Mal pro Jahr, bei grösseren Projekten öfter.