Ruedi Bachmann, der sich in besonderem Mass um die Erhaltung des Hoch-Etzels verdient gemacht hat, wird anlässlich seines Rücktritts zum Ehrenpräsidenten und Hans Scheidegger, Aktuar bis 1966, zum Ehrenmitglied ernannt.
Die TCS-Sektion oberer Zürichsee erstellt im Büel einen Parkplatz für zirka 200 Fahrzeuge.
1970
An der Generalversammlung vom 6. Juni kann Präsident August Götschi bekanntgeben, dass der Etzel nun schuldenfrei sei. Einweihung einer am Haus angeschlagenen Bronze-Gedenktafel.
1971
Anschaffung einer zweiten Pumpe zur Förderung von Trinkwasser vom Reservoir Ragenau auf den Hoch-Etzel. Vom Kloster Einsiedeln können rund 3400 Quadratmeter Land südlich des Gasthauses erworben werden. Damit ist der ganze Hoch-Etzel Besitz der Genossenschaft. Hugo Ankli hat zusammen mit seinen Kameraden der SAC-Sektion Zindelspitz den Strickliweg verbessert. Nun führt ein schöner Wanderweg von Feusisgarten zum Etzel. Der Genossenschaft sind dafür keinerlei Kosten verrechnet worden.
1972
Zwei um die Genossenschaft Hoch-Etzel verdiente Mitglieder der Verwaltung, Alfons Steinbrink und Hans Theiler, sind verstorben. Hans Theiler amtete als Vizepräsident, Alfons Steinbrink als Berater und Helfer für den Wirtschaftsbetrieb.
1973
Carl Röllin, Mitglied der Verwaltung seit 1962, erklärt den Rücktritt. Rudolf Gisler, Pfäffikon SZ, und Peter Schwarzenbach, Richterswil, werden als neue Mitglieder der Verwaltung gewählt. Als Kontrollstelle wird die Kantonalbank Schwyz bestimmt. Erstmals wird den Teilnehmern an der Generalversammlung ein bescheidener «Zvieri» offeriert. Wegverbesserungen auf der Südseite des Etzels durch «Frondienst-Arbeitern.
1974
Gerichtliches Fahrverbot Büel-Etzelkulm in Kraft.
1975
Pater Statthalter Frowin Wyrsch vom Kloster Einsiedeln, der seit der Gründung der Genossenschaft in der Verwaltung aktiv mitgearbeitet hat, ist gestorben.
1976
Pater Ulrich Kurmann, Statthalter des Klosters Einsiedeln, wird als Mitglied der Verwaltung gewählt. Der TCS Schwyz stiftet zwei Panoramen, die auf dem Etzel-Kulm aufgestellt werden.
1977
Paul Blattmann tritt aus der Verwaltung zurück, der er seit der Gründung der Genossenschaft als aktives Mitglied angehört hat. Er wird in Anerkennung seiner grossen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Max Treichler, Wädenswil, wird als neues Mitglied der Verwaltung gewählt. Erneuerung des Restaurationsraumes.
1978
Die Galerie auf der Nordseite des Gasthauses wird im Frondienst zum Werkstattraum für den Pächter ausgebaut.
1979
Walter Schläpfer kündigt den Pachtvertrag auf den 31. März. Nachfolger wird Rudolf Schneider-Odermatt. Ehrenmitglied Paul Blattmann schenkt der Genossenschaft eine von Peter Friedli, Wädenswil, geschaffene thematische Bildergruppe «Pilgerweg» zum Schmuck der grossen Wand im Restaurant.
1980
Eine ausserordentliche Generalversammlung bewilligt Kredite für die Renovation des vordem Saalteiles und für Isolations- und Verbesserungsarbeiten im grossen Saal teil von insgesamt Fr. 39 000.-. Die Verwaltung diskutiert die Frage, ob auf dem Etzel ein Aussichtsturm gebaut werden soll; mangels der dazu nötigen Finanzen wird das Thema «nicht erschöpfend behandelt und zurückgestellt».
1981
Walter Keller, Richterswil, wird als Verwaltungsmitglied gewählt.
1982
Neuer Fahnenmast mit Blitzschutzanlage erstellt. Unter der Leitung von Ernst Gisler arbeiten viele Fronarbeiter an der Renovation des Schopfes.
1983
Die Genossenschaft hat den Gemeinden um den Zürichsee und den Städten Zürich und Rapperswil mitgeteilt, dass sie auf weitere Betriebsbeiträge verzichten könne, da sich die finanzielle Lage der Genossenschaft konsolidiert habe. Albert Helbling, seit der Gründung der Genossenschaft in der Verwaltung tätig, wird mit herzlichem Dank «in den Ruhestand» entlassen. Neu in die Verwaltung kommt Walter Wymann, Rapperswil.
1984
Rund 2100 Stunden Frondienst werden geleistet zur Renovation des Schopfes. Ungenannt sein wollende Freunde des Etzels schenken Material, Türen und Eisenträger im Wert von mehreren tausend Franken.
1985
Auf der als Gartenrestaurant dienenden Terrasse wird ein Verbundsteinbelag verlegt. Max Treichler, seit 1977 Mitglied der Verwaltung, ist unerwartet einem Herzschlag erlegen. Ernst Gisler, von allem Anfang an eines der «Zugpferde» für den Etzel und Baufachmann in der Verwaltung, wird in Anerkennung seiner grossen Verdienste um den Etzel zum Ehrenmitglied der Genossenschaft ernannt.