GÜTERSCHUPPEN (Bahnhofstrasse 2/2b)

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Langgestreckte Lagerhalle in «Schweizer Holzstil»: Verbindung von Folklore und Normbau, von Funktion und Form. Holzskelett mit vertikaler Verschalung, flaches Satteldach mit grossen Überständen, dekoratives Stütz- und Strebewerk. Gelungene Neu-Nutzung: Im Innern BMX- und Skate-Anlage.

Plan für Büroanbau auf der NW-Seite, 1892 (SBB Historic).

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1874–1875
Bau des Güterschuppens durch die NOB (Schweizerische Nordostbahn), als Teil der ersten Bahnhofanlage Wädenswils. Für den nach einem Normalplan erstellten Schuppen muss der 1840 angelegte Warenhafen (Sust) aufgeschüttet werden.
 
1890–1892
Verlängerung des Schuppens seeaufwärts um eine Achse (1890); zwei Jahre später Anbau eines eingeschossigen Bürotrakts seeabwärts (1892).
 
1934
Nach der Eröffnung des neuen Stationsgebäudes (Bahnhofstrasse 4) werden das alte Stationsgebäude und das Abortgebäude abgerissen. Der Güterschuppen bleibt bestehen.
 
2002–2009
Die SBB wollen den für sie nutzlos gewordenen Güterschuppen abbrechen und Parkplätze anlegen. Mit Unterstützung der Jugendkommission und der Stadt können dann aber Initianten und Jugendliche eine Bicycle-Motocross- und Skateanlage einbauen. 2009 wird sie eröffnet.
 
2017
Unterschutzstellung durch die Baudirektion Kanton Zürich.