* 19. Oktober 1874 Badenweiler (Baden, D), † 10. April 1971 Köpenick (Ostberlin) war eine Schweizer Schriftstellerin und Kommunistin, Funktionärin und Mäzenin der Internationalen Roten Hilfe (IRH).
Mentona Moser war eine Tochter des reichen Uhrenfabrikanten Heinrich Moser (1805–1874) und seiner zweiten Ehefrau
Fanny Sulzer-Wart (1848–1925). Sie wuchs zusammen mit ihrer Schwester, der späteren Zoologin und Parapsychologin
Fanny Moser (1872–1953) auf. Ihr Vater starb bereits vier Tage nach ihrer Geburt. Ihre an zunehmendem Armutswahn leidende Mutter galt «um die Jahrhundertwende mit Ausnahme der gekrönten Häupter als eine der reichsten Frauen Europas (wenn nicht als reichste überhaupt)», wie der Psychiatriehistoriker Henri Ellenberger in einem Vortrag 1976 über Sigmund Freuds Patientin Emmy von N. feststellte.