1952
Gleiches Verkaufssystem wie 1951, aber «ohne die Milchmänner, die sich teilweise etwas widerspenstig benahmen».
1958
Einrichtung einer Mütterberatungsstelle in Hütten.
1959
507 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen die von Pro Juventute angebotene «Elternschulung» zu den Themen Strafen, Pubertät und Aufklärungsgespräche. Die Inseratkosten belaufen sich auf 50 Franken; die Honorare bewegen sich zwischen 35 und 45 Franken.
1961
Pro Juventute leistet einen Beitrag von 500 Franken an den Bau des neuen Pfadiheims in Richterswil und organisiert in Wädenswil einen Kurs zum Thema «Das Kind in Schulalter».
1962
Die Sekundarschule Wädenswil kann das Abfüllen der Markenkuverts aus Zeitgründen nicht mehr übernehmen. Die Elternkurse werden nur noch mässig besucht.
1965
Kinder aus Wädenswil und Richterswil, die an Muskelschwund und Asthma leiden, erhalten Beiträge an Kur- und Erholungsaufenthalte, unter anderem in der Alpinen Kinderklinik in Davos.
1972
Die Verteilung der Pro-Juventute-Elternbriefe hat sich gut eingespielt. Hütten erhält einen Beitrag an die Schülerbibliothek.
1975
In Wädenswil wird die
«Gemeinschafts-und Freizeitanlage Untermosen» (GEFU) gegründet. Maschinen und Werkzeuge der Pro-Juventute-Freizeitwerkstätte gehen geschenkweise an die GEFU über. Für ein Spielhaus stellt Pro Juventute 4000 Franken zur Verfügung.
1977
Nach einem Kurs von Pro Juventute über «Projektbegleitung für freiwillige Mitarbeiter» kommt es zur Gründung des
Frauentreffs Au und der Kinderplauschgruppe Hangenmoos.
1981
Eröffnung einer von Pro-Juventute-Mitarbeiterinnen gegründeten Ludothek in Wädenswil.
1984
Gründung von Ludotheken in Hütten und Schönenberg.
1985
Die Arbeitsgruppe Elternbildung führt eine sehr gut besuchte sechsteilige Vortragsreihe mit Diskussion zum Thema «Sucht, Drogen und Prophylaxe» durch.
1986
Start des Pro-Juventute-Projekts «Aktivierung von Eltern in Wädenswil», später Elterninfo «WIEGEblatt» (Wädenswiler Interessen-Gemeinschaft Eltern), mit finanzieller Beteiligung der Stadt Wädenswil.
1989
Einführung eines für den ganzen Pro-Juventute-Bezirk Wädenswil einheitlichen Markenbestellsystems, das der Schule weniger Zeitaufwand, aber Pro Juventute leider einen merklichen Rückgang der Bestellungen beschert.
1990
Das 75-Jahr-Jubiläum des Pro-Juventute-Bezirks wird mit einem Malwettbewerb für Kinder zum Thema «Ich gestalte eine Pro-Juventute-Briefmarke» begangen.
1995
Der Pro-Juventute-Bezirk Wädenswil kann auf achtzigjährige erfolgreiche Tätigkeit zurückblicken. Allein von 1978 bis 1995 wurden 309‘000 Franken aufgewendet für Hilfe an Kinder, Jugendliche, Familien, Elternbildung, Gesundheitsförderung und Suchtprophylaxe, für Freizeit und Spiel, drei Ludotheken sowie für Projekte in den Bereichen Jugendhilfe, Jugendheime, Jugendvereine und Jugendinstitutionen.