1947 fand eine Periode allzu häufigen Dirigentenwechsels, die in musikalischer Hinsicht keine aufbauende Arbeit ermöglicht hatte, ihren Abschluss. Der junge Dirigent René Staub steckte hohe Ziele und erreichte sie. Man veranstaltete musikalische Abendunterhaltungen im Bürgerheim und im Altersheim, und man brachte sämtlichen 80jährigen Protestanten der Gemeinde ein Geburtstagsständchen. Das regelmässige Spiel machte den Posaunenchor in Wädenswil bekannt. Nun bat auch die Kirchenpflege diesen Verein um Bereicherung von Gottesdiensten, und der Chor war in der Folge regelmässig an der Erst-August-Feier im Gehren zu hören.
Unter Dirigent Jakob Landis gab der Posaunenchor 1959 im Vereinshaus und im
Schulhaus Stocken je ein Konzert und in der vollbesetzten reformierten Kirche ein Jubiläumskonzert. 1962 wurden neue Instrumente angeschafft, die man 1969 zum Teil der Brass-Band-Literatur anpasste. Damals ersetzte man sechs Trompeten und sechs Flügelhörner durch Cornets und drei Zugposaunen durch die qualitativ besseren Reynolds-Posaunen.
In jüngster Zeit konnte sich der Posaunenchor Wädenswil, der seit 1974 eine einheitliche Uniform trägt, einen guten Namen schaffen. In verschiedenen Gemeinden wirkte er an gottesdienstlichen Anlässen mit, mit besonderer Freude aber in Wädenswil, sei es im Vereinshaus auf der Fuhr, in der reformierten oder in der katholischen Kirche.