Dass das Schiesswesen in Wädenswil auf eine lange Tradition zurückblicken kann, beweisen nicht nur die vielen Inserate zu Schützenfesten im, ab 1844 erscheinenden, «Anzeiger vom Zürichsee». Auch die Zürcher Landvögte huldigten der Schiesstradition, indem sie an den jeweiligen Kirchweihschiessen Preise in Form von begehrtem Tuch und anderen sinnvollen Gegenständen stifteten, sondern den siegreichen Schützen auch Schiesspulver und Blei aushändigten.
Im Jahre 1901 entschlossen sich die Vertreter des Militärschiessvereins, dem Feldschützenverein und der Schützengesellschaft Wädenswil Fusionsverhandlungen aufzunehmen, um die Kräfte in einem neuen Verein zusammenzuführen.