Über die Geschichte der Eichmüli in Wädenswil ist schon verschiedentlich geforscht und publiziert worden, unter anderem 1934 und 1938 von Diethelm Fretz in der Geschichte der Familie Blattmann und 1947 von Gottlieb Binder für das Neujahrsblatt der Lesegesellschaft Wädenswil mit dem Titel «Die Bauernmühlen des Bezirkes Horgen». Zuletzt befasste sich Christian Renfer mit diesem Thema, im Rahmen seiner Beschreibung des 1816 auf dem Ausgelände der Eichmüli erbauten Hofes Neuguet, publiziert im Jahrbuch der Stadt Wädenswil 1986.1 Hier wird der Versuch unternommen, die früheren Forschungen durch weitere Quellen zu ergänzen und das Ganze neu zu interpretieren.
79 Die Eichmüli mit dem 1765 erbauten Waschhaus, bevor es in den 1920er-Jahren einen Garagenanbau erhielt.
Der älteste Beleg für die Eichmüli datiert aus dem Jahre 1523. Im Zuge der sich abzeichnenden Reformation kam es zu einem Aufstand der Herrschaftsleute gegen den Grundherrn, den katholischen Johanniterorden. Die Aufständischen wurden durch den Rat von Zürich, der die Johanniter gemäss Burgrecht von 1342 unterstützte, verhört, darunter auch der Eichmüller.2 Ein weiterer Beleg findet sich im Urbar der Kirche Wädenswil aus dem Jahre 1555.3 Der Eintrag erwähnt, der fromme, ehrsame und weise Hauptmann Hans Diezinger, «gewäsener Müller under den Eychen», habe der Kirche Wädenswil ein Pfund Geld gestiftet. Sein Sohn, ebenfalls Hans Diezinger, erhielt 1568 vom Landvogt von Wädenswil einen Lehenbrief ausgestellt, lautend auf «die Müli Jnn Luthringen unnder den Eichen».4
Der ursprüngliche Name für den Standort der späteren Eichmüli lautet also Lutringen. Er wird erstmals 1266 erwähnt und ist zu deuten als: bei den Leuten des Luter.5 Der Hof auf noch stark bewaldeter Terrasse war Eigentum der Freiherren von Wädenswil, die im gegenüberliegenden, durch das Tobel des Reidbachs getrennten Burgturm hausten. Als der Edle Rudolf von Wädenswil Ende August 1270 Güter in Hütten, Langmoos und die Schweigen beidseits der Sihl an das Kloster Wettingen verkaufte, übertrug er seiner Frau Anna von Bürglen zur Absicherung der Morgengabe den Hof Lutringen sowie 22 Jucharten Reben im Letten zu Wädenswil.6
Als sich die Tochter Katharina mit Peter I. von Hünenberg verheiratete, schenkten ihr die Eltern als Heiratsgut (propter nuptias) unter anderem den Hof Lutringen.7 Nach dem frühen Tod ihres Gatten trat Katharina 1281 als Nonne in die Zisterzienserinnenabtei Frauenthal nördlich von Cham ein. Am 29. März dieses Jahres urkundeten die Brüder Ulrich und Rudolf von Balm und Arnold von Wädenswil als handlungsfähige Personen, dass ihnen ihre Blutsverwandte Katharina die in den Pfarreien Wädenswil und Richterswil gelegenen, ererbten Besitzungen, nämlich den Hof in Lutringen, den Hof genannt unter den Eichen und Güter in Ottensegel, übergeben habe mit der Bitte, diese dem Kloster Frauenthal zu übertragen. 8 Die Eltern bestätigten am 30. Dezember 1286, dass sie auf Rechte an diesem Besitz verzichten, unter dem Vorbehalt der Nutzniessung während ihrer Lebenszeit. Nachher sollten die Güter ganz dem Kloster anheimfallen.9
Am 17. Juli 1287 verkaufte Rudolf von Wädenswil seine Herrschaft mit allen Rechten zuhanden des Johanniterordens an das Haus Bubikon.10 Der neue Eigentümer war darauf bedacht, den Besitz zu vermehren und die Herrschaft auszubauen. Dies geschah meist durch den Rückkauf von Gütern, welche der letzte Freiherr wegen finanziellen Nöten veräussert hatte. 1291 erwarb der Orden vom Kloster Wettingen die Kirche Wädenswil und das Patronatsrecht.11 Dieses umfasste das Recht, dem Bischof von Konstanz einen geeigneten Geistlichen zur Wahl vorzuschlagen, und verpflichtete zugleich zum Unterhalt der Kirche und der Besoldung des Geistlichen.12
Anfang Juni 1302 kaufte der Orden für 70 Mark Silber (= Wert von 16,4 kg Silber) vom Kloster Frauenthal jene Güter zurück, die einst Mitgift der Katharina von Wädenswil gewesen waren, darunter befand sich auch der Hof Lutringen, bald Erblehen der um 1330 gegründeten Kommende Wädenswil.13 Soweit die Geschichte des Hofes Lutringen, der diesen Namen noch bis Mitte des 16. Jahrhunderts trug. Eines fällt auf: Vom 13. bis Mitte des 16. Jahrhunderts ist im Zusammenhang mit dem Hof Lutringen nie von einer Mühle die Rede. Der Hof war wie jener zu Unter Eichen, den nachmaligen Zollinger-Häusern, ein landwirtschaftlich genutzter Rodungshof in einem mit Eichenwald bewachsenen Gelände. Noch heute erinnern Namen wie Eichweid, Eichhof, Eichmüli an den Wald, der sich einst aus der Gegend Himmeri bis nach Lutringen erstreckt hatte und heute als letzter Rest im Gerenholz erhalten ist.
Die Geschichte der Eichmüli reicht sicher nicht ins Hochmittelalter zurück. Dies im Gegensatz zu anderen Mühlen in der Herrschaft Wädenswil: dem 1287 erwähnten Gut «Mülinon» (Mülenen/Richterswil) – Besitz der Freien von Wädenswil14 – und dem 1316 bezeugten «Gut am Mülistalden». Die «Mühle am Stalden», am Abhang, gehörte ebenfalls dem Freiherrn Rudolf von Wädenswil. Als sich die Tochter Margaretha mit dem Ritter Hartmann von Hünenberg verheiratete, brachte sie Mülistalden als Heiratsgut in die Ehe. Später war Katharina von Hünenberg, die Tochter von Hartmann und Margaretha, Eigentümerin der Mühle Mülistalden. Sie heiratete den Ritter Heinrich von Stein bei Säckingen. Nach dem Tod der Gattin verkaufte Heinrich das Gut am 11. Mai 1316 dem Komtur Hugo von Werdenberg.15 Damit besass der Johanniterorden in der Herrschaft Wädenswil zwei Mühlen, die er als Lehen durch Pächter bewirtschaften liess.
Im Januar 1408 konnten sich Eigenleute des Johanniterhauses Wädenswil von der Leib eigenschaft freikaufen. Unter den in der Urkunde aufgeführten Personen finden sich erstens «Verena Berchtold, Heinrich Müllers wip und ir kind», zweitens «Ulrich von der Müli der Alt, Ulrich von der Müli der Jung» und «Elsbetha sin swester», und drittens des «Müllers wip underm Giessen und ir kind».16 Von der Mühle zu Mülenen ist bekannt, dass sie sicher von 1450 bis 1787 im Besitz einer Familie Müller war. Auch die 1316 und 1434 erwähnte Mühle zu Mülistalden hat 1408 bestanden.17 Und ausdrücklich genannt wird als dritte Müllersfamilie jene «underm Giessen». Damit ist eine Mühle zu Lutringen zu Beginn des 15. Jahrhunderts auszuschliessen.
Auch die Geschichte der Giessenmüli, welche für den Antrieb das Wasser des Reidbachs nutzte, ist – im Gegensatz zur Eichmüli – schon früh aktenmässig gut belegt. 1468 wird Heini Müller als Müller genannt, 1550 Ulrich Minner, 1555 Jakob Taler und 1571 Ulrich Friedrich.18 Das ausführliche Steuerverzeichnis der Johanniterherrschaft Wädenswil von 1455 könnte einen Hinweis auf die Existenz der Eichmüli geben, ohne sie mit Namen zu erwähnen. Noch im 17. Jahrhundert wurde die Eichmüli nicht zum Dorfrayon, sondern zum Wädenswiler Berg gerechnet.19 Das war schon 1455 so. Unter der Rubrik «Berg ze Wediswil» werden aufgeführt: Erstens «Hennsly Müllers hus, Hensy Müller, sin wip» und «sin knecht», zweitens «Hanns Müllers hus, Hanns Müller, sin wip, sin knechtt» und drittens: «Sprürmuly, Nesa Rottin, ir knecht».20
Nachgewiesen sind 1455 im Wädenswiler Berg nebst der Sprürmüli also zwei weitere Mühlebetriebe, in denen auch je ein Knecht arbeitete. Bei der einen dürfte es sich um die Mühle Mülistalden handeln, Hensli oder Hans Müllers Haus muss folglich die Eichmüli sein, eine Gründung der Johanniterkomturei Wädenswil spätestens um die Mitte des 15. Jahrhunderts.
An Lichtmess 1539 nahm der damalige Leheninhaber der Eichmüli eine Gült von 33½ Gulden – eine Hypothek – auf die Liegenschaft auf. Geldgeberin war die Kirche Küsnacht.21 Diese gehörte ebenfalls dem Johanniterorden, der seit 1368 in Küsnacht auch eine Kommende besass, gegründet von der Kommende Wädenswil aus.22
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Stellung des Johanniterordens in der Herrschaft Wädenswil moralisch und finanziell erschüttert. Die religiöse, rechtliche und wirtschaftliche Machtstellung kam mehr und mehr ins Wanken. Streitigkeiten mit den 1529 zur Reformation übergegangenen unbotmässigen Untertanen verursachten dem Orden eine Menge lästiger und teurer Prozesse, die bald den grössten Teil der Einkünfte aufzehrten. Da musste früher oder später der Augenblick kommen, wo der Orden, dieser Umtriebe müde, daran zu denken hatte, die Herrschaft Wädenswil zu veräussern. Am 31. März 1549 fasste das Provinzialkapitel zu Speier den Beschluss zum Verkauf. Mit Datum vom 16. August 1549 wurde der gesamte Besitz – Burg, Höfe, Land, Wälder, Gerichtsbarkeit, Steuerrecht, Grundzinsen und Zehnterträge – für 20 000 Gulden dem Rat von Zürich verkauft. Dieser gliederte die Herrschaft Wädenswil als neu gegründete Landvogtei in seinen Stadtstaat ein.23 Damit wurde die Eichmüli ein zürcherisches Lehen.
Ab 1551 sind Angehörige der Wädenswiler Familie Diezinger als Inhaber des Lehens Eichmüli bezeugt. 1551 ist dies, noch unter der Berufsbezeichnung, «Jackob Müller under den Eichen».24 Er war sicher noch unter den Johannitern tätig gewesen und hatte nun lediglich einem andern Grundherrn zu zinsen. 1553 erscheint der Eichmüller erstmals mit Familiennamen: «Jackob Dietzinger».25
Einige Jahre nachdem die Herrschaft Wädenswil zürcherische Landvogtei geworden war, verschaffte sich der Rat von Zürich Übersicht über seinen Grundbesitz. Er liess ein Urbar – ein Güterverzeichnis – anlegen26 und erneuerte für die Inhaber von Lehen die Lehenbriefe. Dies war 1568 auch bei Hans Diezinger auf der Eichmüli der Fall. Der ausführliche, auf Pergament geschriebene Lehenbrief vom 10. Juni 1568 gibt Einblick in die damaligen Verhältnisse.27 Der Zürcher Bürgermeister Bernhard von Cham und Hans Wilpert Zoller, Landvogt auf dem Schloss Wädenswil, übergaben Hans Diezinger «die Müli, genannt Lutringen unnder den Eichen, unnder dem Altenn schloss Wädischwyl glegen» zu Erblehen. Dieses umfasste eine Mühle mit Hofstatt, drei Mahlhaufen samt Relle, Stampfe, Bleue und Säge. Die Mühle mit Hofstatt war das Wohnhaus der Müllerfamilie. Die drei Mahlhaufen, wie man damals das Mahlwerk bezeichnete, verteilten sich auf ein Oberes, Mittleres und Untres Mühlegebäude, wie sie noch bis 1857 bestanden und dann mit Ausnahme der mittleren Mühle abgebrochen wurden.28 Die Relle war eine Vorrichtung zum Entspelzen des Dinkels, die Stampfe diente zum Stampfen des Getreides, die Bleue war eine Hanfreibe.
Zur Mühle gehörten Äcker, ferner Wiesen und Weiden, die für fünf Kühe Winterfutter lieferten. Dazu kamen drei Jucharten Holz im «Landerspül». Als Grenzen des Heimwesens werden – im Gegenuhrzeiger-Sinn – die Eichmatte des Hauses Wädenswil, die Huber‘sche Moosmatte, das Burgmoos, der Reidbach und das Tann genannt.
Hans Diezinger, seine Erben und Nachkommen verpflichteten sich, die Mühle mit ihrem «gezimber, tach und gmach» in gutem baulichem Zustand zu halten. Besondere Aufmerksamkeit sollte dem Dach gelten. Der Lehenherr hatte dieses mit Ziegeln decken lassen und sich so von der Pflicht, Schindelholz zu liefern, losgekauft. Diezinger versprach, auch Land, Zäunen und Gräben grosse Beachtung zu schenken und das Lehen nie zu teilen, verändern, verkaufen oder zu versetzen ohne das Wissen der Gnädigen Herren.
Hatte Diezinger für die Mühle Bauholz nötig, konnte er den Landvogt freundlich darum bitten. Dieser sollte das Bauvorhaben besichtigen und ihm dann vom Bannwart Holz zum Schlagen zuteilen lassen. Das Holz durfte er nur «zu der Zimberung dis Lechens unnd sonnst zu keinen anndern sachen» verwenden und keinesfalls für «nüwe buw unnd ufrichtungen, da vormals keine gewesen».
82 Die Eichmüli, Aquarell von Johann Martin Usteri (1819).
Der Lehenbrief enthält auch Absprachen wegen des Wassers. Zur Mühle gehörte das Recht, Wasser des aus dem Beichlensee fliessenden Reidbachs zwischen Brüsch und Kleinweid in einen Kanal zu leiten und durch die Sennweid zu führen. Aufgefangen wurde es in einem oberhalb der Mühle gelegenen Weiher und von da zu den Mühlerädern geleitet. Diese drehten sich in drei Mühlegebäuden, die unterhalb des Wohnhauses im steil gegen das Tobel des Reidbachs abfallenden Gelände standen. Ein zweiter, tiefer gelegener Weiher, der 1812 und 1842 vergrössert wurde, fasste Wasser aus der Gegend, in der 1848 das Waisenhaus erstellt wurde.29 Das Wasserrecht war mit der Auflage verbunden, Brücken und Gräben in gutem Zustand zu erhalten, damit niemand zu Schaden komme. Das Fischen im Reidbach war dem Pächter untersagt.
Als Erblehenzins waren dem jeweiligen Landvogt jährlich auf Martini 12 Mütt Kernen (rund 650 kg), 2 Schilling 10 Haller und 5 Hühner abzuliefern, ferner auf Ostern 100 Eier. Dieser Zins blieb über Jahrhunderte gleich hoch und wurde erst am 3. Juni 1808 abgelöst.30 Solches belegt den Vorteil eines Erblehens: Da der vereinbarte Jahreszins stabil war, konnte der Müller durch geschicktes Arbeiten oder Investitionen in Bauten den Wert des Hofes zu seinen Gunsten steigern. Damit wurden die Diezinger, wie alle Lehenbauern in dieser Zeit, faktisch Eigentümer der ihnen verliehenen Liegenschaft.31 Sollte Diezinger oder seine Nachkommen die Mühle einmal veräussern wollen, mussten sie diese zuerst dem Landvogt zum Kauf anbieten. Machte dieser vom Vorkaufsrecht keinen Gebrauch, konnte die Mühle frei verkauft werden, jedoch nur an einen Mann, der den Gnädigen Herren und dem Landvogt «gevelig unnd zu einem Zinsman angenehm syge».
Während 125 Jahren vererbte sich die Eichmüli innerhalb der in Wädenswil angesehenen Familie Diezinger. Sie sassen auf einer Ehafte, einem Monopolbetrieb, und wachten darüber, dass ihnen keine Konkurrenz erwuchs. Als ein gewisser Bachmann 1574 auf seinen Gütern eine neue Mühle errichten wollte, wehrten sich Hans Diezinger auf der Eichmüli und Ulrich Friedrich auf der Giessenmüli mit Erfolg; das Begehren wurde vom Zürcher Rat abgewiesen.32 1581 begann Hans Eschmann auf Mülistalden im Wädenswiler Berg eine neue Mühle zu bauen. Auch dagegen erhob der Eichmüller Hans Diezinger Einspruch, unterstützt von Spreuermüller Ulrich Sennhauser und Giessenmüller Ulrich Friedrich.33 Vor Gericht führte Eschmann aus, hier habe schon immer eine Mühle gestanden. Zeugen bestätigten dies, und das Herrschaftsgericht Wädenswil wies die Begehren der Kläger ab.
Der Lehenherr hatte dieses mit Ziegeln decken lassen und sich so von der Pflicht, Schindelholz zu liefern, losgekauft. Diezinger versprach, auch Land, Zäunen und Gräben grosse Beachtung zu schenken und das Lehen nie zu teilen, verändern, verkaufen oder zu versetzen ohne das Wissen der Gnädigen Herren. Hatte Diezinger für die Mühle Bauholz nötig, konnte er den Landvogt freundlich darum bitten. Dieser sollte das Bauvorhaben besichtigen und ihm dann vom Bannwart Holz zum Schlagen zuteilen lassen. Das Holz durfte er nur «zu der Zimberung dis Lechens unnd sonnst zu keinen anndern sachen» verwenden und keinesfalls für «nüwe buw unnd ufrichtungen, da vormals keine gewesen».
Das Bevölkerungsverzeichnis von 1634 nennt auf der Eichmüli zwei Familien Diezinger: Hans Diezinger-Äschmann mit dem 22 Monate alten Hans Heinrich, sowie Conrad Diezinger-Wild mit der 1633 geborenen Maria. Ausserdem lebten in diesem Haushalt noch der 1612 geborene Christen Diezinger, wohl der Vater der obigen, sowie der Knecht Conrad Wyder und die Magd Christin Staub.34 Seit 1568 waren in der Eichmüli neue Bauten dazu gekommen: eine Haberdarre zum Trocknen von Getreide und Hafer, ein Schopf und ein Schweinestall; die Bleue hatte man zur Werchreibe ausgebaut. All dies belegt, dass die Diezinger gut wirtschafteten und sich bereichern konnten.35
Dies änderte sich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In der Hochkonjunktur des Dreissigjährigen Krieges scheinen sich die Eichmüller Diezinger mit Investitionen übernommen zu haben. Für eine zunehmende Verschuldung verantwortlich waren nebst ungeschickter Führung auch die schwierigen Bedingungen der Zeit: Die Müller litten unter der periodischen Verknappung des Getreides und der Teuerung. Betroffen von dieser Entwicklung war im Jahr 1600 ein Heinrich Diezinger, 1653 Conrad Diezinger-Wild, ab 1659 Christen Diezinger-Widmer und bis 1677 Heinrich Diezinger-Heusser, als letzter Inhaber des Erblehens aus dieser Familie.36
Conrad Diezinger nahm 1657 beim Barbier Wymann in Meilen Geld auf und stellte als Unterpfand seine Liegenschaft. Diese umfasste ein Haus samt der Mühle, drei Mahlhaufen, eine Relle, einen Stampf, eine Haberdarre, eine Werchreibe, ein Saghaus mit Säge, einen Schopf und einen Schweinestall.37 In den 1670er-Jahren wirkte Heinrich Diezinger, Conrads Sohn, auf der Eichmüli. 1675 hatte er das Mühlegebäude im Steilhang erbauen lassen und ein viertes Mahlwerk in Betrieb genommen. Finanziert wurden die Neuerungen durch aufgenommene Kredite, obwohl das Mühleheimwesen finanziell bereits überbelastet war. Vom Kleinbauern Hans Jakob Blattmann auf dem Kleinen Esel im Richterswiler Berg hatte der Müller Bretter, Latten und Pfosten bezogen, und auch Arbeitslöhne war er ihm schuldig. Dass Heinrich Diezinger derart verschuldet war und auch bei Blattmann mit 209 Gulden in der Kreide stand, sollte sich für Hans Jakob Blattmann bald positiv auswirken.38
84 Auf der Gygerkarte von 1667 ist die Eichmüli bezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt war Conrad Diezinger Eichmüller.
Dass es um die Finanzen des Eichmüllers Heinrich Diezinger nicht zum Besten stand, war bekannt. Verschiedene Interessenten rieten ihm daher zum baldigen freihändigen Verkauf der Liegenschaft.39 Der Wädenswiler Landvogt Johannes Rahn, den Diezinger gemäss Lehenbrief zuerst orientieren musste, erwog den Rückkauf der Eichmüli und orientierte am 11. Februar 1677 den Bürgermeister und die Rechenherren der Stadt Zürich. Gleichzeitig berichtete er, Müller Diezinger glaube, im Kappeler Amtmann Holzhalb bereits einen Käufer gefunden zu haben.40
Am 17. April verzichtete der Rat auf einen Kauf. Inzwischen war am 1. April der Konkurs oder «Auffall», wie es damals hiess, über Diezinger ergangen.41 Dies veranlasste die Schwäger, sich für ihre Frauen einzusetzen, für Töchter und Schwestern aus der Familie Diezinger, deren Erbgut auf der Mühle der Eltern versichert war. Die Gläubiger waren bald uneins und es kam letztlich zum Rechtsstreit. Hans Jakob Blattmann gewann diesen und ihm wurde die Eichmüli zum Preis von 9214 Gulden 18 Schilling 10 Haller zugeschlagen. Später stellten Obrigkeit und Gericht noch 133 Gulden 11 Schilling in Rechnung für Siegel- und Schreibgebühren, Sitzungs- und Verpflegungsgelder.
Im Mai 1677 wurde Hans Jakob Blattmann neuer Eigentümer der Eichmüli. Bisher hatte er einen Bauernhof auf dem Kleinen Esel in Samstagern bewirtschaftet und als Scheienmacher Bretter, Latten, Hagpfähle und Dachschindeln hergestellt.42 Allerdings hatte er einige Kenntnisse vom Müllergewerbe, denn er hatte eine Zeitlang als Müllerbub in der Mühle zu Mülenen gearbeitet.43 Hans Jakob Blattmann, geboren am 21. März 1630 als Sohn von Kleinhans Blattmann (1595–1664), des Bauern und Webers auf dem Kleinen Esel, verheiratete sich am 6. Oktober 1657 mit Regula Treichler (1635–1711) von Richterswil. Er wurde Vater von neun Töchtern und der drei Söhne Hans Heinrich (1659–1716), Hans Caspar (1679–1759) und Hans Jakob (1681–1757).44
Hans Jakob Blattmann verkaufte das Bauernheimwesen auf dem Kleinen Esel und zog mit seiner Grossfamilie in die Eichmüli. Laut Konkursprotokoll umfasste diese Liegenschaft damals ein Haus samt der Mühle, vier Mahlwerke, eine Relle, einen Stampf, eine Haberdarre, eine Werchreibe, eine Säge, einen Schopf, einen Schweinestall und eine Scheune mit Stall. Dazu kamen Krautgarten, Hanfland, Matten, Weide und Reben.45
Der neue Müller war ein angesehener Mann, deshalb wurde er 1681 zum Geschworenen und 1685 zum Landrichter ernannt. Dieses Amt übte er bis 1692 aus. 1687 wurde er Mitglied des Stillstandes (Kirchenpflege) und 1690 Rechenherr der Gemeinde Wädenswil. Die Gebäude der Eichmüli, die er aus dem Konkurs erworben hatte, waren nicht mehr in bestem Zustand. Deshalb begann Blattmann bald, die Bauten in grossem Umfang instand zu stellen. Die Landvogteirechnung 1680 führt Ausgaben für Holzlieferungen auf, so für einen neuen Wendelbaum, Mühleräder und für die Sägerei. 1683 wurden Mülikett und Reibe erneuert und bis 1685 anstelle der alten eine neue, grössere Scheune errichtet, mit Pferde- und Rinderstall und einem Tenn, und dazu ein Ladenschopf. Anschliessend liess Hans Jakob Blattmann ein neues Mühlehaus bauen, 42 Schuh (14 m) lang, 37 Schuh (11 m) breit und 15 Schuh (5 m) hoch und damit grösser als der Vorgängerbau. Zwölf grosse Eichen hatte er sich «zu Neuwerbauung seiner Mülli under Eichen» ausgelesen und dazu 120 Stücke Bauholz.46 Das Holz stammte, dem Lehenbrief gemäss, aus den Schlosswaldungen. Da der Müller jedoch zu viel Stämme heimgefahren hatte, kam es zu einem langwierigen Rechtsstreit, «in dessen Folge die Obrigkeit im Jahre 1692 die alten Holznutzungsrechte der Eichmühle in den Herrschaftswäldern drastisch einschränkte und sich damit der aus dem alten Lehenrecht erwachsenen Pflicht, den Erblehenhof mit genügend Bauholz zu versorgen, weitgehend entzog».47
Nebst der Mühle brachte die Sägerei immer wieder Einkommen. Aufträge gingen auch aus dem Landvogteischloss zu. So konnte Blattmann 1682 Laden und Latten liefern zur Renovation der Pfarrscheune und des Pfarrhauses von Dekan Jodokus Grob. Und für die Reparatur des Daches der obrigkeitlichen Scheune in der Eichweid lieferte er im selben Jahr die Schindeln.48
Nach Verdienst strebend, missachtete Eichmüller Blattmann sogar die obrigkeitlichen Sittenmandate. Diesen zum Trotz liess er seine Mahlwerke am Sonntag vor und während der Predigt laufen und musste daher 5 Pfund Busse zahlen.49 Den Lehenzins entrichtete er hie und da in Geld statt mit 12 Mütt Kernen, die er in der eigenen Mühle besser zu nutzen wusste. Hans Jakob Blattmann starb am 15. Mai 1702 im für die damalige Zeit hohen Alter von 72 Jahren.
Nach dem Tod des Vaters führten die drei Söhne die zehn Firsten zählende Mühle gemeinsam weiter.50 Hauptbesitzer war der Älteste, Hans Heinrich Blattmann (1659–1716). Seit 1689 war er mit Anna Wild (1658–1716) von Wädenswil verheiratet. Diese Ehe blieb kinderlos. In der Zürcher Miliz diente er vorerst als Fähnrich und später führte er als «Capitann-Leutenampt» eine Kompanie zu Fuss.51 Und wie schon sein Vater amtete er als Landrichter, Stillständer und Batzenvogt, Verwalter der Kirchenkollekten. Auch Hans Heinrich Blattmann war auf Neuerungen in seiner Mühle bedacht. Während des Zweiten Villmergerkrieges im Jahre 1712 konnte er, wie die Landvogteirechnung belegt, vom Zins ins Schloss 26 Pfund abrechnen für einen neuen Wendelbaum und für «Rad Krümmen».
Hans Caspar Blattmann (1679–1759) arbeitete unter seinem älteren Bruder ebenfalls in der Eichmüli. Ab 1714 war er mit Verena Wunderli (1692–1747) vermählt. In den Akten erscheint er als Leutnant Blattmann. Er war Vater von vier Söhnen, von denen Hans Jakob (1724–1796) die Eichmüli später in dritter Generation weiterführte. Hans Caspar Blattmann war ein reicher Mann und konnte manchem Hausbesitzer in der Herrschaft Wädenswil Kredit gewähren. Auch seine Frau war sich ihres Standes wohl bewusst. Trotz Verboten durch Sittenmandate trieb sie Aufwand und musste im Jahre 1741 fünf Pfund Busse zahlen, «weilen sie sich allzu kostlich in Kleideren gezeigt».52
Der jüngste der Brüder, Hans Jakob Blattmann (1681–1757) verheiratete sich 1710 in erster Ehe mit Anna Müller (1683–1723), der Tochter des Müllers zu Mülenen in Richterswil, und nach deren Tod 1725 mit Susanna Eschmann (gest. 1739). Blattmann übte das Amt des Säckelmeisters aus und war damit für das Führen der Wädenswiler Gemeinderechnung verantwortlich.
Nach dem Tod des ältesten Bruders und dessen Frau im Jahre 1716 übernahmen Hans Caspar und Hans Jakob Blattmann die Eichmüli und wirtschafteten hier ein Jahrzehnt lang gemeinsam. Dann wurden zwei wachsende Familien unter einem Dach in der Eichmüli zum Problem. Daher zog Hans Jakob auf den Hof Boller, den die Brüder im November 1729 gekauft hatten.53 Hier liess er im Jahre 1741 für sich ein neues Haus (heute Bollerweg 46) bauen und über der Supraporte sein Familienwappen, das Baujahr und die Initialen «HJB» anbringen. 1755 alleiniger Besitzer geworden, liess Säckelmeister Hans Jakob Blattmann auf dem Boller noch ein weiteres Haus (Bollerweg 50) erstellen und machte es zum Mittelpunkt eines neugeschaffenen bäuerlichen Heimwesens.54
86 Das Haus Boller, das Hans Jakob Blattmann 1741 erbauen liess, aufgenommen um 1938.
Hans Caspar Blattmann, gestorben im Februar 1759, hinterliess vier Söhne, von denen nur einer, Hans Jakob Blattmann (1724–1796), die Eichmüli übernahm. Sein ältester Bruder, der Untervogt Hans Caspar Blattmann-Eschmann (1716–1786), hatte die Eichmüli bereits früher verlassen und betrieb die Giessenmüli, die der reiche Vater im Dezember 1745 auf einer Gant erworben hatte.55 Der Zweitälteste, Hans Heinrich Blattmann-Hauser (1721–1798), bewirtschaftete als Bauer den ob der Kirche Wädenswil gelegenen Hof seiner Frau und Hans Conrad Blattmann-Hüni (1731–1761) wohnte in der Nähe der Zehnttrotte am See im Neubau Grüenehof, den er um 1760 auf abgetrenntem Eichmüli-Land hatte erstellen lassen.
1747 verheiratete sich Hans Jakob Blattmann in erster Ehe mit Elisabetha Weinmann (1727–1770) von Richterswil, und knapp neun Monate nach deren Tod, am 4. Dezember 1770 mit Elisabetha Aeschmann (1737–1791) von Wädenswil. Wie seine Vorfahren bekleidete auch Hans Jakob Blattmann verschiedene Ämter in der Gemeinde. 1763 wurde er Landrichter, 1766 Leutnant der Kavallerie und gehörte dem Stillstand an. Hans Jakob Blattmann scheint ein erfolgreicher Müller mit ansehnlichem Reichtum gewesen zu sein. 1777 kaufte er – vorausschauend für einen seiner Söhne – auch die Spreuermühle im Hirzel. In der Eichmüli liess er Neubauten erstellen. So den mit 1749 datierten Speicher, der 1879 in ein Wohnhaus umgebaut wurde, und 1765 das Waschhaus.
Wie schon in der dritten Generation wohnten nicht mehr alle Söhne der vierten Generation in der Eichmüli. Als sie eigene Familien gründeten, zogen zwei auf andere Liegenschaften: Hans Jakob Blattmann (1754–1813) wirkte mit seiner Frau Regula Hauser (1763–1818) von Hirzel als Müller in der Spreuermühle. Er war Batzenvogt, Säckelmeister, Gemeinderat und Schützenmeister. Hans Heinrich Blattmann (1756–1827) aus der Ehe von Hans Jakob Blattmann-Weinmann, verheiratet mit Susanna Blattmann (1763–1789) und in zweiter Ehe ab 1790 mit Anna Hauser (1765–1845), war Bauer auf dem Hof Bühl (Rotweg 12).
So blieben auf der Eichmüli die Brüder Hans Caspar (1767–1839) und aus zweiter Ehe Heinrich (1772–1827). Hans Caspar, verheiratet mit Elisabeth Hauser (1786–1848) aus dem Feld, betätigte sich nicht nur als Müller, sondern führte in der Eichmüli auch eine Weinschenke. Zusammen mit seinem Bruder Heinrich gründete er 1824 die Spinnerei Eichtal, mit Fabrikgebäude im Hang zwischen Eichmüli und Reidbach (heute Einsiedlerstrasse 80). Nach dem Auskauf ihrer Schwestern im Jahre 1814 waren die Brüder Hans Caspar und Heinrich Blattmann alleinige Besitzer der Eichmüli.56 Die Liegenschaft wurde damals folgendermassen beschrieben: 1 Haus samt Mühle, umfassend 4 Mahlhaufen, 1 Relle, 1 Stampfe, 1 Haberdarre, 1 Werchreibe, 1 Ölmühle, 1 Sägehaus mit wassergetriebenem Sägewerk, ferner Schopf und Schweinestall, Scheune mit Bestallungen, Waschhaus, Speicher, Trotte mit Trottwerk, zwei Gärten, Hanfland, Matten und Weide mit darin stehender Scheune. Dazu kamen eine 6 Jucharten grosse Weide ob der Burgruine und zwei Riedflächen.
Wie auch schon bei früheren Generationen wurde in der Eichmüli der Raum für zwei kinderreiche Familien knapp. Deshalb liess Heinrich Blattmann im Jahre 1816 im südöstlichen Areal des Eichmüliguts ein grosses, herrschaftliches Doppelwohnhaus bauen: das Neuguet, das er mit seiner Familie bezog.57 Mühle und Neuguet blieben vorerst ungetrennter Besitz. Hans Caspar führte die Mühle und Heinrich den neuen landwirtschaftlichen Gutshof.
88a Pinselzeichnung von Ingenieur Johannes Müller auf einem Plan, der um 1770 entstand.
87 Plan des Hofes Eichmühle von 1842 mit allen Nebengebäuden: Er entstand, als der Weiher in der Eichmatte vergrössert werden sollte.
Die fünfte Generation Blattmann vollzog dann ein Jahr nach dem Tod ihres Vaters Heinrich Blattmann im Jahre 1828 die Hofteilung. Heinrichs Sohn Heinrich Blattmann (1805–1869) führte den nun ihm gehörenden Landwirtschaftsbetrieb Neuguet und die Söhne von Hans Caspar, Hans Kaspar (1810–1865) und Jakob (1819–1892), die Eichmüli und die Baumwollspinnerei Eichtal. Da die Spinnerei nie zur Blüte kam, wurde sie von 1840 bis 1851 an den Textilindustriellen Heinrich Billeter von Männedorf verpachtet und nach dessen Konkurs an Heinrich Wismann. 1853 übernahm der Mechaniker Salomon Heinrich Schoch von Zürich den Betrieb und geriet ebenfalls in Konkurs. Nach der Schliessung der Fabrik wurde das Gebäude 1876 zum Wohnhaus umgebaut.58
Eichmüller und Baumwollspinnereibesitzer Hans Kaspar Blattmann verheiratete sich 1843 mit Anna Pfister (1824–1871) von Wädenswil, sein Bruder Jakob 1846 mit Susanna Blattmann (1821–1894). Hans Kaspar hatte einen Sohn, Johann Emil (1843–1869), Kaufmann in Winterthur. Jakob war Vater des Sohnes Albert und von drei Töchtern. Da Albert offensichtlich den Mühlebetrieb nicht weiterführen wollte, wurde dieser schrittweise zurückgefahren und man konzentrierte sich auf die Landwirtschaft. Manche Gebäude waren in baulich schlechtem Zustand und wurden abgebrochen statt renoviert. Das Lagerbuch der Brandassekuranz verrät die Abbruchdaten.59 1822 wurde der Stampf abgetragen, 1857 folgten das obere und das untere Mühlegebäude und die Säge, 1858 das Öltrotten-Gebäude und 1860 die Sennhütte. Ein Brand am 3. Juli 1873 zerstörte den 1855 unter Hans Caspar Blattmann zum Wohnhaus umgebauten Speicher.60 An seiner Stelle entstand am Weg nach dem Neuguet das neue Wohnhaus Assekuranz Nr. 929.
Im Jahre 1874 verkaufte Jakob Blattmann als Alleinbesitzer – sein Bruder Hans Kaspar war 1865 gestorben – Wasserrechte an die Wolltuchfirma Fleckenstein-Schulthess und 1878 an Samuel Zinggeler und Wilhelm Pfenninger im Giessen.61 Dies war der Zeitpunkt, da der Mühlebetrieb in der Eichmüli nach mehr als 400 Jahren endgültig stillgelegt und die Liegenschaft neuen Zwecken zugeführt wurde.
Am 9. Oktober 1879, abends sieben Uhr, liess Jakob Blattmann im Restaurant Hamburg seine Liegenschaft Eichmüli öffentlich versteigern. Im «Allgemeinen Anzeiger vom Zürichsee» vom 30. September 1879 schrieb die Gantbeamtung die folgenden Gebäude und Grundstücke aus:
A.
1. Ein Wohnhaus Nr. 287 a, assekuriert für Franken 17 000.
2. Eine Remise und Wagenschopf Nr. 287 b, assekuriert für 2800 Franken.
3. Ein Wohnhaus Nr. 287 c, assekuriert für 2400 Franken.
4. Eine Scheune mit Einfahrt und fester Mostpresse Nr. 287 d, assekuriert für 11 500 Franken. Hier werden Birnenmühle, Obstpresse, Fräse, Häckselstuhl und Schleifstein vom Wasser angetrieben.
5. Ein Waschhaus Nr. 287 f, assekuriert für 900 Franken.
6. Ein Waschhaus Nr. 287 i, assekuriert für 2000 Franken. Dabei zirka 14 Jucharten (5 ha 4 a) Wiesen nebst etwas Holzboden in der «Eichenmühle» liegend.
B. Ein Wohnhaus mit 10 Wohnungen Nr. 287 o (ehemals Spinnerei Eichtal), assekuriert für 21 000 Franken, nebst etwas Land darum.
C. Zirka 7 Jucharten (2 ha 52 a) Matten in der Sennweid liegend, und einer Scheune Nr. 954 darin, assekuriert für 2400 Franken.
Die Anzeige schliesst mit den Worten: «Kaufliebhaber für das Eine oder Andere oder das Ganze wollen sich zur Besichtigung an den Eigenthümer wenden, bei welchem auch die Gantbedingungen vernommen werden können. Letztere sind auch in der Gemeinderathskanzlei zur Einsicht aufgelegt.»
88b Noch um 1960 waren im Putz des mittleren Mühlegebäudes die Abdrücke des zum Mühlrad führenden Wasserkennels zu erkennen.
Da niemand Interesse zeigte, die Liegenschaft Eichmüli gesamthaft oder teilweise zu erwerben, wurde im Jahre 1880 Albert Blattmann (1849–1920)62, der einzige Sohn von Jakob Blattmann, neuer Eigentümer der oben angeführten Gebäude und der Grundstücke. 1918 verkaufte Albert Blattmann das Wohnhaus Eichmüli, in welchem er schon 1908 die elektrische Beleuchtung hatte installieren lassen, dem Malermeister Anton Vinatzer.63 Dieser empfahl sich 1923 im «Allgemeinen Anzeiger vom Zürichsee» für seinen Taxameter-Betrieb, erreichbar über Telefon Nummer 222. 1924 richtete Vinatzer in der Eichmüli einen Restaurantbetrieb ein und nannte sich fortan Wirt. 1927 wurde Hans Konrad Bosshard Eigentümer der Wirtschaft. 1928 liess er im Keller zwei Fischtröge einrichten und spezialisierte sich auf Fischgerichte. Im «Offiziellen Automobilführer der Schweiz», Ausgabe 193564, warb er für sein Restaurant Eichmühle: «Hans Bosshard, Inhaber – selbstgeführte soignierte Küche – alle Saison-Spezialitäten – erstklassige Weine – lebende Fische – Tel. Wädenswil 444»
1942 verkaufte Bosshard die Eichmüli dem Metzger Rudolf Brändli zum Rosenegg in Wädenswil, der fortan hier wirtete. Nach dessen Tod führte seine Frau Louise Brändli die Gaststätte bis 1964 weiter. In Erinnerung habe ich die Eichmüli als gemütliches Haus mit schöner Gartenwirtschaft. Oft kehrten wir auf einem Sonntagspaziergang zum Zvieri hier ein. Zum Besuch gehörten ein Schübling, für den Vater ein Bier, für die Mutter ein Tee und für meinen Bruder und mich Sirup mit Siphon.
91a Hans Bosshard wirtete von 1927 bis 1942 auf der Eichmüli.
91b Louise Brändli führte die Gaststätte bis 1964.
91c Die Gartenwirtschaft mit Blick auf die Ruine Alt-Wädenswil in den 1930er-Jahren.
1964 kaufte Paul Wannenwetsch (1911–1997) seiner Tante Louise Brändli die Wirtschaft Eichmüli ab. Er hatte vorher, nach Ausbildungen in Paris und Marseille, auf dem «Rössli» Balsthal gewirtet. Als Erstes liess er die etwas heruntergekommene Gaststätte Eichmüli umfassend renovieren, wobei im Hausgang eine Holzdecke mit barocken Blatt- und Rankenornamenten zum Vorschein kam, die restauriert wurde.65 Dann sollten die Gourmets den Weg in die etwas abgelegene «Eichmüli» finden. «Wannenwetsch lud die Concierges des ‹Baur au Lac› und des Grand-Hotels Dolder zum Essen ein, gab ihnen ein ‹gehaltvolles› Kuvert und ‹Eichmühle›-Visitenkarten auf den Rückweg mit, und wenn nun ein Gast der noblen Zürcher Stadthotels wünschte, auf dem Land fein zu speisen, drückten ihm die Männer mit dem goldenen Schlüssel auf dem Rockkragen die gute Wädenswiler Adresse in die Hand. So geschehen mit dem Schah von Persien, der auf der Fahrt zum Skifahren im Bündnerland immer wieder Einkehr hielt bei ‹Wannis›», schrieb Josua Dürst in einem Nachruf.66
92a Nach der Einkehr posierte der Bundesrat im Sommer 1982 für die Fotografen.
92b 1970 war der Schah von Persien zu Gast bei Paul Wannenwetsch (links).
Paul Wannenwetsch war zeitlebens der klassischen französischen Küche verpflichtet und bot täglich nur ein einziges Supermenü an. Unter dem Spitzenkoch, der zu anderen Schweizer Spitzenköchen einen regen Kontakt pflegte, genoss die Eichmühle bald einen ausgezeichneten Ruf. Auf seiner traditionellen «Schulreise» kehrte im Sommer 1982 der schweizerische Bundesrat hier ein. Auch die Sängerin Mireille Mathieu, der katalanische Maler Joan Miró und der Zeichner Loriot, um nur einige zu nennen, gehörten zu den Gästen der Eichmüli. Als erstem Schweizer wurde Paul Wannenwetsch ein Michelin-Stern verliehen, eine der höchsten gastronomischen Auszeichnungen.
1988 verkaufte Paul Wannenwetsch den Gasthof «Zur Eichmühle» an Jürgen und Doris Eder-Egli, die heutigen Besitzer. Diese führen, zusammen mit Tochter Debi und Sohn Oli, die französische Küche der Spitzenklasse weiter, mit Produkten aus der Region, immer frisch zubereitet und kreativ präsentiert.
93a Doris und Jürgen Eder (Mitte) führen mit Sohn Oli und Tochter Debi das hoch dekorierte Restaurant.
Jürgen Eder wirkt als Chef de cuisine, Frau Doris und Tochter Debi übernehmen den Service und Sohn Oli bereitet in eigener Küche Amuse-Bouche, Vorspeisen und Desserts zu. Eders Eichmühle ist mit Gault Millau, Michelin und Guide Bleu ausgezeichnet.67
93b 1924 wurde die Eichmüli zum Restaurant. Bis heute ist der Garten ein wichtiger Teil der stimmigen Atmosphäre geblieben.
Das mit 1765 datierte Waschhaus gehörte stets denselben Besitzern wie die gegenüber gelegene Wirtschaft. 1925 wurde dieses Gebäude um einen Garagenanbau erweitert. 68 Die Scheune mit Remise und Wagenschopf wechselte ab 1893 durch Kauf verschiedentlich den Eigentümer und gehörte 1893 Jakob Gattiker, 1897 Gottlieb Schärer, 1906 Heinrich Stäubli, 1912 Alois Fuchs und kam 1916 in den Besitz der Tuchfabrik Wädenswil AG.69 Jakob Gattiker erwarb 1893 das 1873 neu erstellte Wohnhaus, Ersatz für den 1873 abgebrannten Speicher von 1749. 1897 wurde Gottlieb Schärer neuer Eigentümer, 1906 Hermann Stäubli und 1916 die Tuchfabrik Wädenswil AG.70
Die Scheune mit angebautem Trotthaus brannte am 3. Juli 1873 ab. Jakob Blattmann liess 1874 eine neue, mit Einfahrt versehene Scheune erstellen, die 1894 unter Jakob Gattiker um einen Turbinenanbau erweitert wurde. Eine Turbine mit Wellbaum und Stirnrad diente dem Antrieb einer Mostpresse. Über Gottlieb Schärer (1897), Hermann Stäubli (1906) und Alois Fuchs (1912) kam die Scheune 1916 in den Besitz der Tuchfabrik Wädenswil AG. Diese liess 1926 den Wellbaum und das Stirnrad und 1937 den Turbinenanbau abtragen und die Scheune zum Schopf mit Stall und Tresterbehälter umbauen.71
Das im Hang stehende mittlere Mühlegebäude mit Riegelwerk, zu dem 1843 noch ein Wasserrad mit Wellbaum, ein Kammrad, ein Kolben und ein Wellbaum von Holz gehört hatten, wurde 1857 unter Jakob Blattmann zum Wohnhaus umgebaut. Dieses war später Eigentum von Albert Blattmann und ging 1925 durch Kauf an die Tuchfabrik Wädenswil AG über.72 Als sich die Liquidität des Unternehmens rapid verschlechterte, verkaufte die Tuchfabrik 1974 das von ihr «Tannerhüsli» genannte Objekt an Christian Wezel, womit es erneut in Privatbesitz überging.73 Noch um 1960 waren im Putz an der Südfassade die Abdrücke des zum Mühlrad führenden Wasserkennels zu erkennen. Für den Betrieb der Spinnerei Eichtal liess Baumwollfabrikant Jakob Blattmann 1873 den Sennweidweiher anlegen, um das vom Quellgebiet Beichlen her fliessende Wasser zu fassen. Dennoch wurde die mit einem Wasserrad angetriebene Spinnerei Eichtal bereits 1876 stillgelegt und von Jakob Blattmann zum Mehrfamilienhaus umgebaut.
89 Im Gebäude der Spinnerei Eichtal von 1824 befinden sich seit 1876 Wohnungen, da sie nie richtig zur Blüte kam.
Dieses ging 1917 durch Kauf ins Eigentum von Benedikt Baumann aus Hittnau über, kam 1918 an den Monteur Heinrich Toggweiler, 1920 an Emil Baumann aus Hirzel74 und später an die Familie Strucki.
Peter Ziegler
79 Archiv Peter Ziegler, Wädenswil
82 Kunsthaus Zürich
84 Archiv Peter Ziegler, Wädenswil
86 Archiv Peter Ziegler, Wädenswil
87 Staatsarchiv des Kantons Zürich, PLAN B 413
88a Staatsarchiv des Kantons Zürich, PLAN B 406
88b Kantonale Denkmalpflege Zürich
89 Archiv Peter Ziegler, Wädenswil
91a Archiv Peter Ziegler, Wädenswil
91b Archiv Peter Ziegler, Wädenswil
91c Archiv Peter Ziegler, Wädenswil
92a Dokumentationsstelle Oberer Zürichsee, Wädenswil, Georges Hoffmann
92b Dokumentationsstelle Oberer Zürichsee, Wädenswil, Hans Langendorf
93a Eder’s Eichmühle, Wädenswil
93b Eder’s Eichmühle, Wädenswil
DOZ: Dokumentationsstelle Oberer Zürichsee
LGW: Lesegesellschaft Wädenswil
StAW: Stadtarchiv Wädenswil
StAZH: Staatsarchiv Zürich
ZUB: Zürcher Urkundenbuch
1 Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 1, Zürich 1934, Bd. 2, Zürich 1938. Gottlieb Binder, Die Bauernmühlen des Bezirkes Horgen, Neujahrsblatt LGW 1947, S. 16–23. Christian Renfer, Das Neugut in Wädenswil: Die Geschichte eines Aussiedlerhofes des 19. Jahrhunderts, in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 1986.
2 StAZH, A 150.1, undatiertes Verhör. – Albert Keller, Aus der Geschichte der Herrschaft Wädenswil, Neujahrsblatt LGW 1932, S. 3.
3 Jakob Pfister, Die Ortsnamen der Pfarrei Wädenswil, Wädenswil 1924, S. 94.
4 StAZH, C II 14, Nr. 144.
5 ZUB 4, Nr. 1334. – Daniel Hess, Eine alte Namenlandschaft, Lizentiatsarbeit Universität Zürich 2002.
6 ZUB 4, Nr. 1440. – Staatsarchiv Aargau, U. 38/0149, Urkunde vom 31.8.1270. – Peter Ziegler, 750 Jahre Hütten, in: Gewerbezeitung Wädenswil, 19.5.2020.
7 ZUB 5, Nr. 1780. – Eleonore Maria Staub, Die Herren von Hünenberg, Zürich 1943, S. 31.
8 ZUB 5, Nr. 1789. – Aloys Müller, Geschichte des Klosters Frauenthal, Zug 1931, S. 34/35.
9 ZUB 5 Nr. 1968.
10 ZUB 5, Nr. 1299. – Peter Ziegler, 1287: Verkauf der Herrschaft Wädenswil an die Johanniter, in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 1987, S. 49–51.
11 Peter Ziegler, 1291: Der Johanniterorden kauft die Kirche (Wädenswil), Allgemeiner Anzeiger vom Zürichsee, 31.8.1991.
12 Anne-Marie Dubler, Leihe, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/00974/2012-02-10, konsultiert am 21.8.2020
13 ZUB 7, Nr. 2648. – ZUB 8, Nr. 2799.
14 ZUB 5, Nr. 1999.
15 ZUB 9, Nr. 3408.
16 StAZH, C I Nr. 2821, 26.1.1408. – Laura Bitterli, «ledig und los»: Der Loskauf von Eigenleuten in der Herrschaft Wädenswil im 15. Jahrhundert, Bacholorarbeit Universität Zürich 2018, S. 45.
17 Gottlieb Binder, a.a.O., S. 29.
18 Gottlieb Binder, a.a.O., S. 24.
19 StAZH, C II 14, Nr. 280.
20 StAZH, B III 284. – Edwin Hauser, Werner Schnyder, Die Steuerbücher von Stadt und Landschaft Zürich des 14. und 15. Jahrhunderts, Bd. 3, Zürich 1944, S. 148/149.
21 Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 1, Anhang 17. Diese Gült wird erwähnt im Zusammenhang mit dem Konkurs des Müllers Heinrich Diezinger im Frühling 1677.
22 Peter Ziegler, 650 Jahre Johanniterkommende Küsnacht, Küsnachter Jahrheft 2009.
23 Peter Ziegler, Wädenswil, Bd. 1, Wädenswil 1970, S. 30–32.
24 Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 2, S. 344.
25 StAZH, F III 38, Landvogteirechnung Wädenswil 1553.
26 StAZH, F IIa 429.
27 StAZH, C II 14, Nr. 144.
28 StAZH, RR I 260 b, Lagerbuch der Brandassekuranz. Wohnhaus 287 A, neu Nr. 933; Oberes Mühlegebäude Nr. 287 h; Mittleres Mühlegebäude Nr. 287 I, neu Nr. 934; Unteres Mühlegebäude 287 K.
29 StAZH, Plan 413, 414. – Christian Renfer, a.a.O., S. 69.
30 StAZH, C II 14, Nr. 145; B I 207, S. 821–828. – Protokoll der Finanz-Commission vom 3. Juni 1808.
31 Anne-Marie Dubler, a.a.O.
32 StAZH, A 150.1, dat. 30.5.1574.
33 StAZH, A 150.3. – Albert Hauser, Wirtschaftsgeschichte der Gemeinde Wädenswil, Neujahrsblatt LGW 1956, S. 31.
34 StAZH, E II 700.116.
35 StAZH, B XI 37.30, Grundprotokoll Wädenswil 1654, S. 195b.
36 Fernande Meyer-Nipkow, Familie Diezinger aus Wädenswil am Zürichsee, Privatdruck, Muralto 2011, S. 15/16. – StAZH, C II 14, Nr. 242.
37 StAZH, B XI 37.31, Grundprotokoll Wädenswil 1665, S. 198b.
38 Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 1, S. 196/197.
39 Zum ganzen Kapitel: Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 1, Anhang 17.
40 StAZH, C II 14, Nr. 259.
41 StAZH, F I 28, Ratsmanual 1677, S. 38. – Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 1, Anhang 17.
42 Schweizerisches Idiotikon, Bd. 8, Frauenfeld 1920, S. 1 ff.
43 Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 1, S. 196.
44 Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 1, Tafel VII.
45 Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 1, Anhang 17.
46 StAZH. F III 38, Landvogteirechnungen 1680–1685. – Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 2, S. 18–20.
47 Christian Renfer, a.a.O., S. 67.
48 StAZH, F III 38, Landvogteirechnung 1682.
49 StAZH, F III 38, Landvogteirechnung 1684.
50 Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 2, S. 31.
51 Christian Renfer, a.a.O., S. 68.
52 StAZH, F III 38, Landvogteirechnung 1741.
53 Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 2, S. 55.
54 Internet, Gebäudeinventar Wädenswil, Nr. 470.
55 StAZH, B XI 37.35, Grundprotokoll Wädenswil Bd. 6, S. 94a.
56 StAZH, B XI 37.49, Grundprotokoll Bd. 18, S. 334 ff.
57 StAZH, RR I 260 c, S. 1037.
58 Internet, Gebäudeinventar Wädenswil, Nr. 492 (Eichtal), 486 (Eichmüli).
59 StAZH, RR I 260 b. Assekuranzen Nr. 287 L, 287 H, 287 K, 287 E, 287 M, 287 G. – StAW, IV B 59.4, S. 512, 514, 515, 517, 518, 519.
60 StAW, IV B 59.4, S. 510, 511.
61 DOZ, ZG 22, dat. 7.11.1874 und 23.3.1878.
62 Diethelm Fretz, Die Blattmann, Bd. 1, S. 91.
63 StAW, IV B 59.11, Nr. 933.
64 Offizieller Automobilführer der Schweiz, 1935, S. 268.
65 Peter Ziegler, Jahrbuch vom Zürichsee 1964–1966, Stäfa 1966, S. 387. Zürcher Denkmalpflege, 4. Bericht 1964/65, S. 104/105.
66 Josua Dürst, Kochen war seine Leidenschaft: Zum Gedenken an Paul Wannenwetsch (1911–1997), Restaurant Eichmühle, in: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 1997, S. 63–66.
67 www.eichmuehle.ch
68 StAW, IV B 59.4, S. 513; IV B 59.11, Nr. 932.
69 StAW, IV B 59.4, S. 509; IV B 59.11, Nr. 931.
70 StAW, IV B 59 .4, S. 510; IV B 59.11, Nr. 929.
71 StAW, IV B 50. 4, S. 511, IV B 59.11, Nr. 930.
72 StAW, IV B 59.4, S. 516; IV B t59.11, Nr. 934.
73 Peter Ziegler, 200 Jahre Tuwag, Wädenswil 2018, S. 91/92.
74 StAW, IV B 59.4, S. 521; IV B 59.11, Nr. 935.