Der Flurname «Sagenrain» erinnert an die am Unterlauf des Krähbaches gelegene Dorfsäge, welche im Jahre 1905 abgebrochen worden ist. Ihre Geschichte ist erst seit dem Jahre 1671 klar fassbar (STAZH, Grunbprotokoll Wädenswil Bd. 2, S. 133a). Damals verkaufte Heinrich Schnyder «bey der Sagen usserthalb dem Dorff Wedenschwyl» dem jungen Giessenmüller Hans Eschmann folgenden Besitz: ein Haus mit Hofstatt, Garten, Reblauben, Weid und Matte, ferner ein Saghaus mit Wassersäge, Reibe und Zubehör und den ob der Sägerei liegenden Weiher, der das Wasser des Kräh- und Sagenbaches speicherte. Der Verkäufer sicherte sich noch für zwei Jahre das unentgeltliche Wohnrecht in der Säge, ausserdem räumte er sich das Recht ein, die noch ungefähr hundert Baumstämme, welche teils bei der Sägerei, teils in Rapperswil liegen, zersägen zu dürfen.
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