1973 bewilligten die Zweckverbandsgemeinden den Kredit für den Bau eines Aufbereitungswerkes beim bestehenden Reservoir Au-Appital, mit Rohwasserfassung in der Bucht südöstlich der Halbinsel Au und Rohwasserdruckleitung vom See zum Appital. Ende September 1974 konnte mit dem Bau der Aufbereitungsanlage Appital begonnen werden; der Rohbau war im August 1976 beendet. Der Bau des Rohwasserpumpwerks in der Au-Haabe begann im November 1975. Damit die landschaftliche Schönheit der Au nicht beeinträchtigt wurde, erstellte man den Betonkeller von 21 Metern Länge, 11 Metern Breite und 3,5 Metern Tiefe unterirdisch. Gleichzeitig verlegte man die 1300 Meter lange Druckleitung vom Pumpwerk am See zur Filterstation Appital.
Die Betriebsaufnahme erfolgte am 1. Oktober 1977. Bei einem Betriebsdruck von 12 bis 13 atü werden nun pro Tag maximal 40 000 Kubikmeter Seewasser zum Appital hinaufgepumpt. Durch Mehrfachfiltration und intensive Oxidation mit Ozon wird das Seewasser hier zu bestem Trinkwasser aufbereitet. [Quelle: Die Au gestern - heute, 1984, pzi]