92 Hochstamm-Obstbäume im Oedischwände. Juli 2010.
93 Hochstamm-Obstbäume zwischen Winterberg und Hangenmoos. Mai 2008.
95 Die Ansicht von Wädenswil, 1769 gezeichnet von Johannes Isler, belegt bedeutenden Obstbau.
96 Baumpresse von 1753 in der Trotte im Unteren Leihhof.
97 Fahrbare Brennerei um 1895. Um 1850 wurden in Wädenswil rund 60 000 Liter Branntwein hergestellt.
98 Ansicht von Wädenswil um 1900. Ende des 19. Jahrhunderts war Wädenswil noch von einem dichten Hochstamm-Gürtel umgeben. Ein Grossteil dieser Bäume waren Birnbäume.
100 Halbinsel Au um 1930. Die Rebbaukrise Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts liess rund 90 Prozent der Wädenswiler Rebberge verschwinden. Die frei werdenden Flächen wurden zum Teil mit Hochstamm-Obstbäumen bepflanzt.
101 Um der Mostobstschwemme zu begegnen, wurde auf den anspruchsvolleren Tafelobstbau umgestellt. Dazu wurden in der ganzen Schweiz von der Alkoholverwaltung bezahlte Kurse und Vorträge organisiert. «Allgemeiner Anzeiger vom Zürichsee», 5. Januar 1933.
102 Wädenswiler Obstmesse vor 1962. Ab 1930 bis in die 1970er Jahre fand Ende Oktober in der Eidmatt-Turnhalle eine Ausstellung von Wädenswiler Obst mit Verkauf und Heimlieferung statt.
Im Inserat der Obstmesse 1932 wird wie folgt geworben: «Wenn jede Wädenswiler Familie 1 bis 2 Kisten oder Körbe Messeobst kauft, ist die Obstmesse ausverkauft. Isst jedes Wädenswiler Schulkind pro Tag 2 Äpfel des Messeobstes, ist das Messeobst bis Ende März aufgebraucht. Jeder Messekäufer hilft mit an der Sanierung des Obsthandels in der Gemeine Wädenswil.» Im Vergleich dazu lag der Pro-Kopf-Konsum in der Schweiz 2007 bei knapp zwei Äpfeln pro Woche.
102 Rodung von Hochstämmen 1971 zur Umstellung des Betriebes Rellstab von Hoch- auf Niederstamm-Anlagen.
104a, b Verschwinden der Hochstamm-Obstbäume auch in der Landwirtschaftszone. Sicht von der Schlieregg Richtung Osten auf den Wädenswiler Berg um 1930 und 2010.
Tabelle 1: Hochstammbestand in Wädenswil auf Grund der Eidgenössischen Obstbaumzählungen 1929 und 1951 bis 2001. Spalte 3 gibt die Bestandesgrösse im Vergleich zum Basisjahr 1951 wieder. Die Spalten 5, 7, 9 und 11 zeigen den jeweiligen Anteil einer Obstart am Gesamtbestand des Erhebungsjahres auf.
* Die Zählung von 1929 unterscheidet sich methodisch von den Zählungen von 1950 bis 2001. 1929 wurde der Gartenobstbau auch erfasst.
** Die Zählung von 2001 erfasste nur noch eine ausgewählte Stichprobe von Betrieben, tatsächlich dürften rund 15% mehr Bäume vorhanden sein.
Tabelle 2: Vergleich des Tafelapfelsortiments des Wädenswiler Obstbaubetriebes Rellstab zwischen 1934 (Lehmhof) und 2008 (Oberer Leihof). Aufgeführt sind die zehn wichtigsten Sorten, 1934 wies der Betrieb noch über 48 verschiedene Sorten und 2008 noch 21 Sorten auf.
Jürg Boos
92 Peter Ziegler, Wädenswil
93 Peter Ziegler, Wädenswil
95 Archiv Peter Ziegler, Wädenswil
96 Denkmalpflege des Kantons Zürich
97 Dokumentationsstelle Oberer Zürichsee, Wädenswil
98 Archiv Peter Ziegler, Wädenswil
100 Archiv Peter Ziegler, Wädenswil
101 Dokumentationsstelle Oberer Zürichsee, Wädenswil
102 Dokumentationsstelle Oberer Zürichsee, Wädenswil
103 Familie Rellstab, Wädenswil
104a Dokumentationsstelle Oberer Zürichsee, Wädenswil
104b Jürg Boos, Wädenswil
106 Peter Ziegler, Wädenswil
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