Die Familie Wehrli-Tänner und Mahler-Wick auf der Freitreppe vor dem Haus Brunnenhof.
Die Bezeichnung «des Brunen Guot» liefert ganz unauffällig die Lösung zur Herkunft des Namens «Brunnenhof». Er impliziert, dass der Hof einst einer Familie Brun gehörte. Aus dem Brunen Guot wurde der Brunen Hof und von hier ist es nicht mehr weit zu dem kleinen sprachlichen Missverständnis, das aus dem Hof des Brun einen Hof mit Brunnen machte. Über die Jahrhunderte hinweg wurde der Hof jedoch eher mit «Opfensowe» in variablen Schreibweisen bezeichnet. Zum letzten Mal erschien die Bezeichnung «Opfinsau» auf der Wädenswiler Quartierkarte von Johann Felix Vogler aus dem Jahre 1748. Erst danach begann sich der Name Brunnenhof durchzusetzen.3
"Opfinsauw" auf der Zürcher Kantonskarte von Hans Conrad Gyger, 1667.
Der Brunnenhof in der noch wenig überbauten Au, um 1960.
Brunnenhof von Westen.
Brunnenhof von Süden.
Ostfassade mit markanten Kellertoren.
Mariska Beirne