Der Flurname «Giessen» bedeutet «fallendes Wasser». Unterhalb der Einsiedlerstrasse und dem Trassee der Südostbahn ergiesst sich das in einem Weiher gesammelte Wasser des Reidbachs – des Krummbachs (mittelhochdeutsch reid = krumm) – über eine rund zwanzig Meter hohe Felswand aus Sandstein, Mergel und Nagelfluh und sammelt sich in einem Becken am Fuss der Wand. Von da aus fliesst der Giessbach zum Giessenhorn und mündet in den Zürichsee. Bereits im 15. Jahrhundert betrieb der Bach die Räder der Giessenmüli bergseits der heutigen Seestrasse.
Der rund 20 Meter hohe Wasserfall im Giessen.
Michael Weber (1827-1885).
Elisabeth Weber-Hauser (1842-1906).
Brauerei Wädenswil im Jahre 1919.
Felsenkeller mit Fundamenten für Lagertanks.
Die Belegschaft der Brauerei Wädenswil vor dem Felsenkeller um 1870.
Die Belegschaft der Brauerei Wädenswil vor dem Felsenkeller um 1890.
Tunneldurchbruch zum Felsenkeller im Jahre 1889.
Der aus dem Fels gesprengte Tunnel.
Einst eine wichtige Innovation.
Im zentralen Eisschacht wurde um 1930 zur Lagerung von Fässern eine Betonkonstruktion eingebaut.
Email-Tanks im Felsenkeller.
Aluminium-Tanks im Felsenkeller.
Felsenkeller mit Halterung für liegende Fässer und Kühlvorrichtungen an den Wänden.
Blick vom Treppenhaus gegen den einstigen Eisschacht und Lagerraum.
Ehemaliger Ausgang ins Brauerei-Areal, heute geschlossen und mit Erde hinterfüllt.
Tunnel mit Geleisen und Transportwagen, 2008.
Die Leitungen rosten.
Peter Ziegler