Nach der Eröffnung seines Kaufhauses im neuen Merkur verkaufte Johannes Schubiger die von ihm nicht mehr benötigte Nachbarliegenschaft Fortuna. Eigentümer wurde Arnold Eschmann, der hier ein Comestibles-Geschäft einrichtete. Am 13. Dezember 1907 inserierte er im «Allgemeinen Anzeiger vom Zürichsee». Er pries nicht nur seine Flaschenweine verschiedener Herkunft und Jahrgänge an, sondern empfahl auch seinen Cognac, Rum, Kirsch, Whisky, Eiercognac, Absinth, Vermut und Magenbitter. In einem zweiten Inserat in der gleichen Ausgabe warb er für Wild, Geflügel, Fische, Austern, Südfrüchte, Biskuits und Tee. Und in einer dritten Annonce gab er bekannt, dass bei ihm als Festgeschenk auch Zigarren in grösster Auswahl, tadelloser Qualität und eleganten Packungen zu finden seien, hundert Stück von 70 Rappen bis 10 Franken.
Kurz vor Weihnachten, am 20. Dezember 1907, liess Arnold Eschmann zur Fortuna wiederum ein Inserat in den «Anzeiger» einrücken, diesmal für Mandeln, Haselnusskerne, Feigen, Birnen, süsse und saure Apfelschnitze, Zitronat, Orangeat, Zimt, Anis, Koreander, Vanille, Vanillezucker, Backpulver, Rosinen, Sultaninen und Weinbeeren.
Offensichtlich hatte sich Arnold Eschmann mit dem Hauskauf finanziell übernommen, und auch der Laden warf wohl zu wenig Einnahmen ab. Mit Datum vom 10. März 1910 jedenfalls musste Notar J. Nägeli den Konkurs von «Arnold Eschmann, Sohn, Kaufmann, zur Fortuna» bekannt geben. Die öffentliche Steigerung fand am 11. April 1910, nachmittags vier Uhr, im Hotel Du Lac statt. Zur Versteigerung stand «die Liegenschaft zur Fortuna, bestehend in einem für Fr. 87'500 Fr. assekurierten Wohnhaus mit Zinnenanbau, Ladenlokalen mit elektrischer Beleuchtungsanlage, nebst zirka 4 Aren Gebäudegrundfläche und Hofraum dabei, in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs gelegen». Und weiter gab das Konkursamt bekannt: «Das Haus enthält drei schöne, sonnenreiche, fünfzimmrige Wohnungen mit Badezimmer, eine Mansardenwohnung, Waschküche, Keller, Estrich und drei Verkaufslokale, von denen das eine zur Zeit frei ist und sich für den Betrieb eines Spezerei- oder Comestibles-Geschäftes eignen würde.»
Am 13. April 1910 erfuhr die Öffentlichkeit aus dem «Allgemeinen Anzeiger vom Zürichsee» vom Ausgang der Konkursgant. Neuer Eigentümer der Liegenschaft zur Fortuna war das «Schuhwarenhaus Carl Dosenbach & Cie. in Zürich» geworden, zum Preis von 127'000 Franken.